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| Stand 15.6.2005 | ||
![]() Das Zwei-Geschlechter-System als Menschenrechtsverletzung |
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Mitglieder
der AG 1-0-1 intersex
Die AG "1-0-1 intersex": Ulrike Klöppel, Ins A Kromminga, Nanna Lüth, Rett Rossi, Karen Scheper. Kontakt: one-o-one@gmx.de Ulrike Klöppel lebt in Berlin und arbeitet seit 1994 zur Geschichte des medizinischen Umgangs mit Intersexualität aus der Perspektive der Geschlechterforschung, seit 2000 im Rahmen einer medizin- und psychologiegeschichtlichen Promotion (wissenschaftlich betreut an den Universitäten Potsdam/Geschlechterforschung und Braunschweig/Pharmaziegeschichte, bis 2003 Stipendium der Heinrich-Stiftung). Während des Studiums der Psychologie beteiligt am Aufbau des Weglaufhauses, einer anti-psychiatrischen Kriseneinrichtung. Dort zwei Jahre Krisenbegleitung, danach verschiedene Tätigkeiten im psychosozialen Bereich. 1999 Mitarbeit in zwei Ausstellungsprojekten des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Als Mitglied der AG polymorph Mitherausgeberin von (K)ein Geschlecht oder viele? Transgender in politischer Perspektive sowie an Veranstaltungen zu Intersex, queerer und transgender-Politik. Dazu und zur Antipsychiatrie Veröffentlichungen, Lehraufträge, Workshops und Vorträge. Ins A Kromminga M.F.A., KünstlerIn, Intersex-AktivistIn (www.genderfreenation.de), lebt seit 2003 in Berlin. 1997 Diplom Freie bildende Kunst, Hochschule für Künste Bremen; 1999 einjähriges Aufenthaltsstipendium der Werkstatt Altena; 2000 DAAD-Jahresstipendium für die USA, 2000-2002 Postgraduiertenstudium (Master of Fine Arts) an der Tulane University, New Orleans, USA; 2000-2002 Tuition Stipendium der Graduate School, Tulane University. Aktivistische Mitarbeit u.a. im Transgender Netzwerk Berlin, SonntagsClub e.V. und bei Intersexuelle Menschen e.V. Nanna Lüth M.A., Künstlerin, Kunstvermittlerin (www.nannalueth.de), lebt in Berlin. Studium der Fotograe in Bielefeld, Elektronic Media in Chicago, Kunst im Kontext an der Universität der Künste in Berlin. Ausstellungen in Bremen, Hamburg, Kassel, Berlin, Reykjavik, Graz, Stuttgart. Seit 1999 Mitglied von Kunstcoop©, zwei Jahre Kunstvermittlung in der NGBK Berlin; seit 2001 künstlerische Mitarbeiterin des gendernet der Universität der Künste Berlin; 2003-05 Begleitforschung zum KuBiM-Projekt Kinder machen Kunst mit Medien; seit 2004 Dissertation an der Universität Oldenburg, Kolleg Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien. 2005 Mitherausgabe von Kinder machen Kunst mit Medien. Ein Arbeits-BDuVCHD. Nanna Lüth forscht, spricht und schreibt über feministische Kunst, queere Vermittlung, visuelle Kultur, Gender und Medien, die Berechenbarkeit von Geschlecht und den Einfluss digitaler (Zeichen-)Produktionen auf gesellschaftliche Übereinkünfte und individuelle Handlungen. Rett Rossi, geb. in Sault Ste. Marie, Ontario, Kanada. Studium der Freien Kunst an der York University (Toronto) und Psychologie an der University of Western Ontario (London, Ontario). Nach achtjähriger Auszeit, Arbeit mit Menschen, die traumatisch bedingte Hirnverletzungen erlitten, Umzug nach Chicago und Wiedervereinigung mit der Kunst. Seit 2001 lebt und arbeitet Rett Rossi in Berlin. In der gleichberechtigten Beschäftigung mit Fotografie und Malerei konzentrieren sich Retts jüngere Arbeiten auf die Themen Trauma, Geschlecht und Identität (www.rettrossi.de). Karen Scheper de Aguirre M.A., Künstlerin, Ausstellungsgestalterin, lebt in Berlin. Studium und Meisterschülerin an der Hochschule für Künste in Bremen, Postgraduier-tenstudium Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin. Schwerpunkte: Zeichnung, Räumliche Inszenierung, Instant Drawing, Performance. Seit 2001 Arbeit mit dem Musiker Marcelo Aguirre in der audiovisuellen Schnittmenge [the inner metal]. Themen: Gedächtnisspeicher, Mehrdimensionalität, Raumzeit, Heterotopien. |
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