PROJEKT - AG

Die AG 1-0-1 intersex

Ulrike Klöppel, Psychologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizingeschichte der Charité (Berlin). Arbeitet seit 1994 zur Geschichte des medizinischen Umgangs mit Intersexualität aus der Perspektive der Geschlechter- und Wissenschaftsforschung, seit 2000 im Rahmen einer Promotion. 1996-1998 Mitarbeiterin des Weglaufhauses, einer anti—psychiatrischen Kriseneinrichtung, danach verschiedene Tätigkeiten im psychosozialen Bereich. 1999 Mitarbeit in Ausstellungsprojekten des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Als Mitglied der AG polymorph Organisation von Veranstaltungen zu Intersex, queerer und transgender-Politik sowie Herausgabe von "(K)ein Geschlecht oder viele? Transgender in politischer Perspektive".

Ins A Kromminga, M.F.A., KünstlerIn, Intersex-AktivistIn (www.genderfreenation.de), lebt seit 2003 in Berlin. 1997 Diplom Freie bildende Kunst, Hochschule für Künste -Bremen; 1999 einjähriges Aufenthaltsstipendium der Werkstatt Altena; 2000 DAAD-Jahresstipendium für die USA, 2000-2002 Postgraduiertenstudium (Master of Fine Arts) an der Tulane University, New Orleans, USA; 2000-2002 Tuition Stipendium der Graduate School, Tulane University. Aktivistische Mitarbeit u.a. im Verein TransInterQueer e.V. und Sprecher_in für die Internationale Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (OII-Deutschland).

Nanna Lüth, M.A., Künstlerin, Kunstvermittlerin (www.nannalueth.de), lebt in Berlin. Studium der Fotografie in Bielefeld, Electronic Media in Chicago, „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste in Berlin. Ausstellungen in Bremen, Hamburg, Kassel, Berlin, Reykjavik, Graz, Stuttgart. Seit 1999 Mitglied von Kunstcoop©, zwei Jahre Kunstvermittlung in der NGBK Berlin; seit 2001 künstlerische Mitarbeiterin des gendernet der Universität der Künste Berlin; 2003-05 Begleitforschung zum KuBiM-Projekt "Kinder machen Kunst mit Medien"; seit 2004 Dissertation an der Universität Oldenburg, Kolleg Zulturwissenschaftliche Geschlechterstudien. 2005 Mitherausgabe von "Kinder machen Kunst mit Medien. Ein Arbeits-BDuVCHD". Nanna Lüth forscht, spricht und schreibt über feministische Kunst, queere Vermittlung, visuelle Kultur, Gender und Medien, die Berechenbarkeit von Geschlecht und den Einfluss digitaler (Zeichen-)Produktionen auf gesellschaftliche Übereinkünfte und individuelle Handlungen.

Rett Rossi, geb. in Sault Ste. Marie, Ontario, Kanada. Studium der Freien Kunst an der York University (Toronto) und Psychologie an der University of Western Ontario (London, Ontario). Nach achtjähriger "Auszeit“, Arbeit mit Menschen, die traumatisch bedingte Hirnverletzungen erlitten, Umzug nach Chicago und Wiedervereinigung mit der Kunst. Seit 2001 lebt und arbeitet Rett Rossi in Berlin. In der gleichberechtigten Beschäftigung mit Fotografie und Malerei konzentrieren sich Retts jüngere Arbeiten auf die Themen Trauma, Geschlecht und Identität (www.rettrossi.de).

Karen Scheper de Aguirre, M.A., Künstlerin (www.karenscheper.de), Ausstellungsdesignerin (www.patternmaker-berlin.de), lebt seit dem Studium der Freien Bildenden Kunst und Meisterschülerjahr an der Hochschule für Künste Bremen in Berlin. Postgraduiertenstudium „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste Berlin. Schwerpunkte: Zeichnung, Räumliche Inszenierung, Instant Drawing, Performance, Automatisches Zeichnen. Seit 2001 Arbeit mit dem Musiker Marcelo Aguirre in der audiovisuellen Schnittmenge [the inner metal]. Themen: Gedächtnisspeicher, Mehrdimensionalität, Raumzeit, Heterotopien. Seit 2003 Tätigkeit als Ausstellungs-Landschafterin.

2006 verstärkt durch

Ulrike Hennecke, Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim (Dipl.), lebt seit 2001 in Berlin, seit 1998 Mitarbeit bei Filmfestivals (u.a. Feminale, Köln), seit 2003 Castings und Szenografieassistenzen in Filmproduktionen. Arbeitet zu Transgender Underground Filmen und experimentellen Dokumentarfilmformaten.

Wijnand Koppelman lebt seit 2004 in Berlin. BWL-Studium in den Niederlanden. Seit 2001 Consultant Vertriebsmanagement und Network-Marketing. 1997 - 2003 Co-Kurator und Initiator von Ausstellungen, Symposien und Vortragsreihen mit kunst- und gesellschaftskritischen Positionen ( www.art-erhaltung.de). Seit 2004 verstärkte Vermittlungstätigkeit zeitgenössischer (Kunst-)Werke mit Thematisierung u.a. geschlechtlicher Vielfalt und Bildung eines ihren philosophisch-politischen Implikationen entsprechenden Diskurses (www.yorckberlin.com).

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